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Sports

Sports Industry

Herausforderungen und Trends

Die Sportindustrie und die Welt des aktiven Sports sehen sich mit hoch dynamischen Entwicklungen und veränderten Rahmenbedingungen konfrontiert.

Rund drei Viertel der Bevölkerung in der Schweiz treibt Sport. 25% sind aktive Mitglieder in Sportvereinen, weitere rund 50% treiben Sport als Hobby, als Ausgleich und/oder aus gesundheitlichen Beweggründen. Nur gerade etwa ein Viertel gibt an, keinen Sport zu treiben. Doch auch die sportlich «Inaktiven» sind für die Sportindustrie ein attraktives Segment – als Zuschauer, live oder hinter Bildschirmen. Diese Dimensionen sowie das hohe emotionale Involvement begünstigen Kauf- und Investitionsentscheidungen gleichermassen bei Sportlern wie bei Unternehmen und Zuschauern.

Die produzierende Sportindustrie steht zum Einen mit Produkt- und Materialinnovationen in einem intensiven Wettbewerb. Zum Andern finden sich eine produktions- und logistikbedingte Margenerosion sowie der Kampf zwischen On- und Offline-Touchpoints (E-Commerce und Versandhandel vs. Retail) weit oben auf der Liste der Herausforderungen.

Die aktive Sportwelt sieht sich dagegen einer nach wie vor anhaltenden Professionalisierung zuvor meist ehrenamtlich dominierter Strukturen ausgesetzt. Sportvereine, regionale und nationale Sportverbände, private und öffentliche Betreiber von Sportanlagen sowie die staatlichen Sportinstanzen müssen kontinuierlich Strukturen, Prozesse und technisches Equipment den veränderten Situationen anpassen. Dies erfordert zumeist Mittel, die unzureichend vorhanden sind und über kommerzielle Partnerschaften kompensiert werden müssen. Dadurch entsteht auch in diesem Bereich ein stark umkämpfter Wettbewerb, der zusätzlich die Notwendigkeit der Professionalisierung weiter vorantreibt.